Anmeldung zum Online-Talk “Flucht aus der Ukraine: Daten, Fakten und Unterstützungsmaßnahmen”

Thema: Flucht aus der Ukraine – Daten, Fakten und Unterstützungsmaßnahmen

Do., 13. Oktober 2022, 17:00 – 19:00 Uhr  

ONLINE

Anmeldungen sind bis 9. Oktober 2022 möglich. 

Seit dem Kriegsausbruch haben nach Angaben des UNHCR mehr als 11 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land verlassen und sind in die europäischen Nachbarstaaten geflüchtet, mehr als 7 Millionen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Das Phänomen der Flucht nimmt infolge der Ereignisse eine neue Dimension an. 

In einem gemeinsamen Talk wollen wir uns die ukrainische Gesellschaft anschauen und verstehen, welche Veränderungen die Flucht angestoßen hat. Wir beantworten Fragen wie: Wer sind die Geflüchteten aus der Ukraine und wie divers sind sie? Wie politisch aktiv? Und wer bleibt in der Ukraine zurück?

Als eines der wichtigsten Aufnahmeländer der Geflüchteten schauen wir uns Deutschland an. Von spontanen und dynamisch wachsenden ehrenamtlichen Aktivitäten, über die Aktionen und das Engagement der Privatwirtschaft bis hin zu historischer Rechtsprechung auf der EU-Ebene und ihrer raschen kommunalen wie nationalen Umsetzung – wir wollen Akteure benennen, ihre Aufgaben verstehen, und politische Antworten auf die Flucht eines neuen Ausmaßes diskutieren. Nicht unbeachtet soll die mediale Berichterstattung bleiben: Deutsche und internationale Medien tragen maßgeblich zu dem Bild der Fluchtbewegung bei. Unser Austausch nimmt außerdem die zivilgesellschaftliche Arbeit in den Fokus, sodass wir nicht nur eigene Erfahrungen und Kenntnisse gut einbringen, sondern auch Handlungsfelder für mögliches Engagement abstecken können.

Leitung: Katharina Sipple 

Von Kyiv bis Odesa und von Kharkiv bis Lviv hat Katharina in den vergangenen Jahren die Ukraine bereist und die Vielfalt der Menschen, ihrer Weltsichten, Religionen und Kulturen erlebt. Dem familiären, akademischen und beruflichen Kontext ist es zu verdanken, dass sie das Land erforschen, darin arbeiten und leben durfte. Sie studierte an der Humboldt Universität, der Moskauer Staaatlichen Linguistischen Universität und der Hertie School of Governance und arbeitet seit über zehn Jahren in den Bereichen Gender und Diversität, Migration, Förderung der Zivilgesellschaft in Ländern Osteuropas. Zu ihren bisherigen Arbeit- und Auftraggebern zählen die IOM, die Initiative Mittel- und Osteuropa, die Kiron NGO, das Democracy Study Centre in Kyiv sowie das Asylos Netzwerk. Aktuell ist sie für die Bundesagentur für Arbeit in einem Asyl-Kompetenzteam tätig.

  

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